Soziale Aspekte & Inklusion: Gesundheit & Sicherheit

Es werden Präventionsmaßnahmen umgesetzt, um sexualisierte Gewalt zu verhindern.

Safe Night e.V. ist eine Initiative Hamburger Clubs, die Awareness-Teams einsetzen, um sexualisierter Gewalt im Nachtleben vorzubeugen und Betroffene direkt vor Ort zu unterstützen.  

Während an der Tür Gäste, die sich gewaltvoll verhalten, abgewiesen oder rausgeschmissen werden, wird sich in vielen Clubs bisher nicht um diejenigen gekümmert, die Gewalterfahrungen machen. Sog. Awareness-Teams sorgen dafür, dass Betroffene die Unterstützung bekommen, die in dem Moment wirklich hilft – sei es einen physischen Rückzugsort zu schaffen oder das Taxi nach Hause zu organisieren. Safe Night schult zudem Mitarbeiter*innen z. B. zu Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei Fällen mit K.O.-Tropfen. In diesem Artikel gibt eine der Mitgründer*innen von Safe Night – Navina Nicke – Einblicke in ihr Engagement.

Die Kampagne „Luisa ist hier!“ wurde 2016 vom Münsteraner Frauen-Notruf initiiert. Die Idee der Kampagne ist es, dass Betroffene sexueller Belästigung im Club z.B. das Barpersonal niedrigschwellig um Hilfe bitten können, indem sie fragen: „Ist Luisa da?“. Das Personal ist geschult darin, mit dem in der Frage vermittelten Code umzugehen und kann die betroffene Person unterstützen. Hintergrundinformationen der Kampagne sind in dem dazugehörigen Wikipedia-Artikel zu finden. 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei: