Alle zwei Jahre zieht der Kirchentag eine Stadt fünf Tage lang in seinen Bann. Über 100.000 Menschen jeden Alters, unterschiedlicher Religionen und Herkunft kommen zusammen, um ein Fest des Glaubens zu feiern und über die Fragen der Zeit nachzudenken und zu diskutieren.Kirchentag als Ereignis, das sind alle zwei Jahre fünf Tage mit über 2.500 kulturellen, geistlichen und gesellschaftspolitischen Veranstaltungen. Fünf Tage gefüllt mit Workshops, Ausstellungen, Konzerten, Gottesdiensten, Bibelarbeiten, Feierabendmahlen, Hauptvorträgen und Podiumsdiskussionen.

Auf besondere Art und Weise engagiert sich der Kirchentag dabei im Bereich der Inklusion.

Das Leitziel ist die selbstbestimmte Teilnahme am Kirchentag, möglichst ohne Hindernisse und Barrieren. Dabei engagieren sich rund 500 ehrenamtliche Mitwirkende bei Service- und Assistenzangeboten. Bei Inklusion ist die Wertschätzung menschlicher Vielfalt die zentrale Idee. Unterschiede sind normal, und ein gemeinsamer Alltag bereichert. Doch damit jeder Mensch selbstbestimmt und gleichberechtigt beteiligt ist, muss Unterschiedlichkeit durch umfassende Barrierefreiheit von Beginn an berücksichtigt werden. So ist also Barrierefreiheit eine Voraussetzung für Inklusion. Seit mehreren Kirchentagen finden thematische Veranstaltungen zur Inklusion statt. Bei der Entwicklung inklusiver Veranstaltungsformen werden Erfahrungen gesammelt.

Die Tollwood GmbH veranstaltet zweimal im Jahr ein Kulturfestival in München. Das Sommerfestival findet über ca. 25 Tage im Juni/Juli statt, im Winter startet es kurz vor dem ersten Adventssonntag, der Weihnachtsmarkt dauert bis 23. Dezember, die Kulturveranstaltungen finden bis inklusive Neujahr statt. Pro Jahr kommen rund 1,5 Millionen Besucher auf Tollwood. Tollwood ist von Beginn an Forum für Ökologie und Umweltbewusstsein. Es dient zum einen als Plattform für wichtige Themen aus diesem Bereich und versteht sich zum anderen als Impulsgeber für ökologische Projekte. Dazu gehören die Bio-Zertifizierung der Festivalgastronomie, die Aktion »Bio für Kinder«, das Engagement für einen gesünderen Mobilfunk und beispielgebendes Verhalten beim CO2-Ausstoß.

Das Tollwood Festival ist bekannt für die internationalen Köstlichkeiten seiner Gastronomen. Von Anfang an wurde auf möglichst viele ökologisch einwandfreie Speisen und Getränke geachtet. Seit 2003 ist die Festivalgastronomie sommers wie winters nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung zertifiziert. Damit bekommen die Festival-Besucher die internationalen Köstlichkeiten an den rund 50 Essensständen zu annähernd 100 Prozent Bio-Qualität serviert. Das freut den Gaumen! Aber auch Umwelt, Tiere und Gesundheit profitieren von der Bio-Landwirtschaft. Tollwoods Bio-Gastronomie erspart dem Klima 20 Prozent und damit 116 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, wie eine vom Beratungsbüro für Ernährungsökologie angefertigte Studie beweist.

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