Maßnahmen für Nachhaltige Veranstaltungen

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Unsere Maßnahmen und Exkurse sind in folgende Handlungsfelder eingeteilt:

Illustrationen: Lena Schaffer

Hier findet ihr alle Maßnahmen aus unserer Checkliste für nachhaltige Veranstaltungen – inklusive Exkurse mit weiterführenden Links zusätzlichen Informationen. Nutzt die Filter, um passende Themen für euch zu finden!

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Programmempfehlung: Ausstellende & Konzept

Es werden Maßnahmen ergriffen, um im Veranstaltungsprogramm oder beim Booking gesellschaftliche Diversität abzubilden.

Noch viel zu selten wird auf Bühnen, in Podiumsdiskussionen oder an Redner*innenpulten gesellschaftliche Vielfalt sichtbar. Es kann herausfordernd sein, Expert*innen verschiedener geschlechtlicher Identitäten, mit Behinderungen oder Migrationsgeschichte zu finden, die zu dem vorgesehenen Thema sprechen möchten oder können.  

Aber die Suche ist machbar und wichtig, und Diversität unter den eingeladenen Referent*innen ermöglicht inspirierende Gespräche und Programminhalte. Ramp-Up.me hat eine große Anzahl an Portalen zusammengetragen, auf denen potenzielle Gäste angeschrieben werden können. 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Bühne & Produktion: Ausstellende & Konzept

Bei der Umsetzung von (Theater-)Produktionen wird auf einen nachhaltigen Umgang mit Requisiten und Bühnendekoration geachtet.

Die Hanseatische Materialverwaltung in der Stockmeyerstraße 41 vermietet und verkauft einzigartige Dekoration aus den Beständen von Theatern, Musicals und Künstler*innen. 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Ausstellende & Konzept: Partner*innenverträge

Anreizsysteme fördern nachhaltiges Verhalten von Ausstellenden.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Programmempfehlung: Ausstellende & Konzept

Lokale Initiativen und gemeinnützige Organisationen können sich den Gästen der Veranstaltung präsentieren. Diese orientieren sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen/ Agenda 2030, sind anti-diskriminierend gestaltet und stärken gesellschaftliche Vielfalt.

Die häufigste Form Kooperationspartner*innen oder assoziierte zivilgesellschaftliche Initiativen auf einer Veranstaltung vorzustellen, ist der Infostand.  

Wenn es Infostände gibt, ist es wichtig, diese konzeptionell im Veranstaltungsprogramm einzubetten, sodass sie nicht lediglich als Lückenfüller dienen und tatsächlich relevant für Besucher*innen der Veranstaltung sind. Das Verteilen von Informationsmaterialien ist die einfachste Form der Öffentlichkeitsarbeit, die an einem Infostand geschehen kann. Mitmach-Aktionen zu planen, ist zwar aufwendiger, kann aber effektiver sein, um bei den Gästen einer Veranstaltung im Gedächtnis zu bleiben. Das lunatic Festival in Lüneburg stellt z.B. zahlreiche Initiativen auf dem Festivalgelände auf der “Spielwiese” vor. Auf der Spielwiese bietet jede Initiative eine Mitmach-Aktion an, die etwas mit dem Festivalthema zu tun hat, Flyern ist hier nicht erlaubt! 

Viele unterschiedliche Infostände können das Veranstaltungsgelände bereichern und ein umfassendes Informationsangebot für Gäste bereitstellen. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass Aufwand und Mehrwert sich die Waage halten. Der Aufwand im Vorfeld der Veranstaltung umfasst, alle Organisationen, die einen Infostand haben sollen, auf dem Gelände der Veranstaltung zu verorten und den Rahmen des Infostandes angemessen an die Betreiber*innen der Infostände zu kommunizieren. Bereits mit einer geringen Anzahl an Infoständen lohnt es sich, Anfragen und Ansprechpartner*innen systematisch abzulegen, um den Überblick zu behalten. Die Betreuung der Infostände sollte vor und während der Veranstaltung (und im besten Fall auch zur Evaluation nach Veranstaltungsende) gewährleistet sein, sodass Partner*innen wissen, an wen sie sich bei Fragen wenden können.

An Infoständen wird häufig Informationsmaterial aus Papier ausgehändigt, das in vielen Fällen ungelesen im nächsten Papierkorb entsorgt wird. Um auf Veranstaltungen unnötigen Papierverbrauch zu vermeiden, können Veranstalter*innen den Betreiber*innen der Infostände empfehlen, auf Informationsmaterial aus Papier zu verzichten. Stattdessen können an allen Infoständen z.B. QR-Codes bereitgehalten werden, sodass interessierte Besucher*innen Informationskanäle direkt online abonnieren können.  

Neben Flyern werden an Infoständen auch häufig Give-Aways, also Werbeartikel und -geschenke, ausgehändigt. Veranstalter*innen können festlegen, welche Give-Aways angemessen zur Ressourcenschonung einer Veranstaltung beitragen können, oder auf welche besser verzichtet wird. So können, im Gegensatz zu den klassischen Plastikkugelschreiber, wiederverwendbare Taschenaschenbecher auf einer Open Air-Veranstaltung oder regionales Bio-Obst einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit einer Veranstaltung leisten. Auch in unserem Infoportal findet ihr Unternehmen, die ressourcenschonende Give-Aways and Merchandise anbieten. 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Programmempfehlung: Ausstellende & Konzept

Es werden regionale Ausstellende, Referent*innen, Künstler*innen einbezogen, d.h. aus einem Umkreis von 250km.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Unternehmensführung & Organisationskultur: Ausstellende & Konzept: Partner*innenverträge: Dienstleistungsmanagement

Wenn es keine vertraglichen Regelungen mit Partner*innen zur Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien gibt, gibt es Richtlinien und Checklisten.

Am einfachsten ist die Kommunikation mit potenziellen Projektpartner*innen, wenn für alle Seiten klar ist, zu welchem Zweck kooperiert wird, was verhandelt wird und ggf. zu welchem Preis. Mit Dienstleister*innen werden in vielen Fällen Verträge geschlossen, in denen die Bedingungen für die Kooperation festgelegt werden. Im Rahmen einer Veranstaltung, die in ihrer Nachhaltigkeitsleistung verbessert werden soll, ist es empfehlenswert z.B. ein Leitbild zu entwickeln, dass den Veranstalter*innen und Kooperationspartner*innen für die angestrebte Nachhaltigkeitsleistung Orientierung geben kann.

Die altonale GmbH schließt bspw. einen „Zusatzvertrag Nachhaltigkeit“ ab, um Kooperationspartner*innen verbindlich zu Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu verpflichten. Darin wird in ungefähr 100 Wörtern gerahmt, welchen Anteil Dienstleistungen an den gesamten Emissionen der Veranstaltung ausmachen und welcher Zweck mit dem Zusatzvertrag angestrebt wird. Danach werden stichpunktartig die umzusetzenden Nachhaltigkeitsmaßnahmen für Standbetreiber*innen aufgelistet.  

Mit Partner*innen, mit denen die Kooperation nicht vertraglich geregelt wird, können Veranstalter*innen trotzdem eine Selbsterklärung unterzeichnen lassen, in der die Partner*innen bestätigen, dass sie sich klar mit den Werten der Veranstaltung identifizieren. Wenn mit Partner*innen kein Vertrag über die zu erbringende Nachhaltigkeitsleistung besteht, ist es schwierig diese als Veranstalter*in zur Verantwortung zu ziehen. Nichtsdestotrotz können Veranstalter*innen aufmerksam verfolgen, wann welche Vereinbarungen nicht eingehalten worden sind, und nach der Veranstaltung das klärende Gespräch suchen, sobald der Stress der Veranstaltungstage selbst abgefallen ist. 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Programmempfehlung: Ausstellende & Konzept

Im Veranstaltungsprogramm wird nachhaltige Entwicklung thematisiert.

Wenn das Ziel einer Veranstaltung Nachhaltigkeit ist, dann sollten die Besucher*innen davon auch etwas mit nach Hause nehmen können. Viele Menschen wissen, dass sie sich nachhaltiger verhalten sollten, aber im Alltag klappt es häufig nicht, wirklich etwas zu verändern. Auf einer Veranstaltung kann mit unterschiedlichen Aktionen ein positiver Einfluss auf das alltägliche Verhalten der Gäste ausgeübt werden 

In dem Buch „Psychologie im Umweltschutz“ von Karen Hamann und Kolleg*innen werden sechs Bereiche vorgestellt, die sich auf umweltrelevantes Verhalten auswirken können. Dazu zählen:  

  1. die persönliche ökologische Norm, 
  2. soziale Normen, 
  3. die tatsächlichen Vorteile und Kosten eines Verhaltens,  
  4. die Intention für eine Verhaltensweise, 
  5. Routinen,  
  6. und Emotionen. 

Alle Aspekte können in Veranstaltungsaktivitäten angesprochen werden, um Menschen zu ermutigen, ihr Alltagsverhalten nachhaltiger zu gestalten – einzeln, aber am besten in Kombination! In dem verlinkten Buch werden viele Beispiele gegeben. 

 

DIE PERSÖNLICHE VERHALTENSNORM ANSPRECHEN 

Viele Veranstalter*innen versuchen vor allem die persönliche ökologische Norm zu ändern, indem sie den Gästen viele Informationen anbieten. Das sorgt zwar schon dafür, dass Menschen z.B. besser über ein Problem Bescheid wissen und u.U. auch Verantwortung dafür übernehmen möchten, ein Umweltproblem zu lösen. Aber allein reicht das nicht aus! Um auch die sog. Selbstwirksamkeit von Veranstaltungsgästen zu fördern – d.h. das ernsthafte Gefühl mit den eigenen Taten auch wirklich etwas bewirken zu können – ist es sinnvoll, Menschen neben den Problemen auch Lösungen zu kommunizieren, die sie tatsächlich umsetzen können.  

 

SOZIALE NORMEN NUTZEN 

Ein Beispiel, in dem die Wirkweise von sozialen Normen ausgenutzt würde, könnte das folgende sein: Veranstaltungsgästen könnte beim Kauf ihres Tickets kommuniziert werden, dass sich bereits 68% derjenigen, die ein Ticket erworben haben, sich auch verpflichtet haben, klimaneutral anzureisen. Das zeigt Veranstaltungsgästen, dass sich die Mehrheit bereits für die klimaneutrale Anreise entschieden hat, sodass der Druck für die Einzelperson erhöht wird, die eigene Anreise ebenfalls zu kompensieren.  

 

UMWELTFREUNDLICHES VERHALTEN VEREINFACHEN 

Wenn z.B. genügend Abfalleimer auf dem Gelände aufgestellt werden, in denen Abfall sortenrein getrennt werden kann, und diese gut erreichbar sind, dann werden die tatsächlichen Hürden für ein Verhalten reduziert. Dann fällt es vielen Menschen auch tatsächlich leichter, Abfall in einem Mülleimer zu entsorgen.  

 

SICH VERPFLICHTEN, ETWAS ZU ÄNDERN 

Um ein neues Verhalten im Alltag umzusetzen, kann es hilfreich sein, mit sich selbst einen „Vertrag“ oder eine Absichtserklärung aufzusetzen, in der sich Menschen konkret verpflichten, sich anders zu verhalten. In einer kreativen Variante an einem Infostand oder im Rahmen einer Mitmachaktion könnten Menschen auch auf einer Veranstaltung eine solche Selbstverpflichtung abschließen, z.B. in der darauffolgenden Woche, etwas zu tun, zu dem sie auf der Veranstaltung inspiriert wurden – wie ausschließlich vegetarisch zu kochen.  

 

EMOTIONEN ANSPRECHEN 

Im Rahmen einer kurzweiligen Veranstaltung kann es sehr schwierig werden, umweltverträgliche Routinen bei den Besuchenden zu etablieren. Die Faustregel ist hier, dass Menschen ungefähr drei Wochen brauchen, um eine neue Routine für sich zu etablieren. Im Gegensatz dazu bieten Veranstaltungen aber die Gelegenheit, um intensiv mit den Emotionen der Veranstaltungsgäste zu arbeiten. Denn Veranstaltungen sind erinnerungswürdige Erlebnisse, die im Gedächtnis bleiben. Durch welche besonders beeindruckenden Installationen, die Emotionen der Veranstaltungsgäste angesprochen werden können, bleibt Veranstalter*innen in kreativem Auftrag überlassen!  

Das ZDF-Magazin „aspekte on Tour“ hat im Juli 2020 eine Sendung zum Thema „Green Art“ veröffentlicht. Darin geht es u.a. um „Environmental Art“, in der Künstler*innen umstrittene Kunstwerke schaffen und dabei selbst schädliche Umweltauswirkungen verursachen durch z.B. das Transportieren von Gletschereis nach Paris oder interkontinentale Flugreisen zum Zweck der Dokumentation von Waldbränden. Der Beitrag beleuchtet das Für und Wider dieser und anderer Projekte. Es geht zudem um Nachhaltigkeitsbestrebungen der Festivalszene, das Green Touring Network und „Green Filming“.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Ausstellende & Konzept: Partner*innenverträge

Die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien mit Partner*innen ist vertraglich geregelt.

Der Artist Rider ist Teil des Vertrags zwischen Künstler*innen und Veranstalter*innen, in dem im Rahmen einer ressourcenschonenden Veranstaltung ebenfalls Nachhaltigkeit als Leitbild verankert sein kann. Paradigm Agency (zuvor Coda) und die gemeinnützige Organisation „A Greener Festival“ haben gemeinsam einen Green Artist Rider entwickelt, der als Vorlage genutzt werden kann. Die aktuelle Version des Riders von 2019 ist unter Angabe einer Mailadresse auf der folgenden Website downloadbar: https://www.agreenerfestival.com/green-artist-rider/

Es werden u.a. die Themen Transfer, Bewirtung und Beschaffung von neuem Equipment behandelt. Unter dem folgenden Link findest du Hintergrundinformationen zur Entstehung des Green Artist Riders 

Im deutschsprachigen Raum ist das „Green Touring Network“ Ansprechpartner*in mit Expertise für die Planung und Durchführung nachhaltigerer Touren. 

Bei der Organisation, Programmplanung und (Vorab-)Kommunikation mit Ausstellenden und anderen Partner*innen der Veranstaltung sollte Nachhaltigkeit gleich mitbedacht werden: 

  • Handelt es sich bei der Vertragspartner*in um ein (junges) Unternehmen oder bspw. einen gemeinnützigen Verein?  

Aussteller*innen können unterschiedlich bepreist werden, um die vorhandenen finanziellen Ressourcen von Standbetreiber*innen zu berücksichtigen. 

  • Welches Produkt/ welche Dienstleistung bietet die Vertragspartner*in konkret an?  

Vorher klar abzusprechen, welche Dienstleistung z.B. an einem Stand angeboten wird, ermöglicht Veranstalter*innen vorab bzgl. vorhandener Nachhaltigkeitsziele der Veranstaltung nachzusteuern und nicht am Veranstaltungstag mit umweltschädlichen Give-Aways überrascht zu werden.  

  • Welche Standfläche wird von Aussteller*innen in qm benötigt? Welcher Stromanschluss und welches zusätzliche Mobiliar wird benötigt? 

Viele Veranstaltungen fragen nach dem benötigten Stromanschluss. Es kann allerdings auch sinnvoll sein, mit Standbetreiber*innen ins Detail zu gehen und konkret die Geräte abzufragen, die z.B. mit Strom versorgt werden sollen. Bei der Planung alternativer Energiekonzepte helfen diese Informationen beim bedarfsgerechten Einsatz von Energie.  

  • Sollen Aussteller*innen verpflichtet werden, eine Pauschale zu entrichten, um z.B. ihre Anreise standardmäßig zu kompensieren und die nachhaltige Umsetzung der Veranstaltung zu gewährleisten?  

Um ggf. Mehrkosten für Reinigungsmaßnahmen aufzufangen oder die Kompensation von Emissionen zu finanzieren, können Aussteller*innen dazu verpflichtet werden, eine Umweltpauschale zu entrichten 

  • Gibt es Möglichkeiten für Austeller*innen, sich über ein anderes Format als einen Infostand zu präsentieren? Welches Format möchte die Aussteller*in in welchem Umfang wahrnehmen? 

An Infoständen werden in vielen Fällen vor allem bedruckte Flyer verteilt. Dabei ist diese Art der Informationsweitergabe nicht immer der effektivste oder spannendste Weg, um sich als Organisation auf einer Veranstaltung vorzustellen. Mitmachaktionen, die sogar mehrfach auf Veranstaltungen aufgebaut werden können, können ggf. ressourcensparender sein und einen langanhaltenderen Effekt bei Besucher*innen haben.  

  • Gibt es eine Eventapp oder Onlineangebote, in denen sich Aussteller*innen präsentieren können? In welchem Umfang und was genau möchte die Aussteller*in über die Kanäle kommunizieren? 

Digitalisierte Kommunikation kann auf der einen Seite helfen, den Einsatz gedruckter Informationsmaterialien zu reduzieren, auf der anderen Seite bieten z.B. Eventapps die Möglichkeit, viele Teilnehmer*innen auf dezentralen Veranstaltungen gleichzeitig z.B. zu Abläufen, dem Programmangebot aber auch zu Sturmwarnungen zu informieren. 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Unternehmensführung & Organisationskultur: Ausstellende & Konzept: Partner*innenverträge: Dienstleistungsmanagement

Bei der Vergabe von Aufträgen werden nachhaltige Unternehmen bevorzugt.

Um eine Veranstaltung nachhaltig durchzuführen, braucht es nicht nur das Veranstaltungsteam selbst, sondern auch die Gäste und vor allem Dienstleister*innen, die alle direkt dazu beitragen, ob eine Veranstaltung in der Bilanz Ressourcen schont.  

  • Ist die Dienstleistung selbst ressourcenschonend oder bietet einen sozialen Mehrwert für die Veranstaltung? 
  • Kommen Dienstleister*innen aus der Freien und Hansestadt Hamburg bzw. aus der Metropolregion? 
  • Sind Dienstleister*innen Teil der UmweltPartnerschaft Hamburg? 
  • Sind Dienstleister*innen nach einem Umweltmanagementsystem zertifiziert? 
  • Verfolgen Dienstleister*innen selbst eine Nachhaltigkeitsagenda?
     
    • Nehmen Dienstleister*innen z.B. Verpackungen zurück und kümmern sich um die fachgerechte Entsorgung? 
    • Transportieren Dienstleister*innen ihre Produkte umweltfreundlich z.B. mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen? 
    • Verarbeiten Dienstleister*innen selbst vor allem ökologisch produzierte Lebensmittel oder als ressourcenschonend zertifizierte Materialien wie Holz oder Textilien? 
  • Identifizieren sich Dienstleister*innen mit der nachhaltigen Umsetzung der Veranstaltung?  
  • Verpflichten sich Dienstleister*innen einen Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Veranstaltung zu leisten?

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

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