Unsere Maßnahmen und Exkurse sind in folgende Handlungsfelder eingeteilt:

Illustrationen: Lena Schaffer

Hier findet ihr alle Maßnahmen aus unserer Checkliste für nachhaltige Veranstaltungen – inklusive Exkurse mit weiterführenden Links zusätzlichen Informationen. Nutzt die Filter, um passende Themen für euch zu finden!

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Kommunikation mit Partner*innen: Kommunikation

Alle Partner*innen (z.B. Dienstleistende, Sponsor*innen, Mitarbeitende, Behörden etc.) erhalten die Möglichkeit für Feedback und Anregungen zu den Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Veranstaltung.

Wenn etwas in der Veranstaltungsplanung schiefläuft, ist das unangenehm mit kleinen oder großen Konsequenzen. Häufig kommt als erstes der Ärger hoch, und man fragt sich, wer an dem Problem schuld ist, das nun zu lösen ist, anstatt es einfach zu lösen. Doch damit schafft sich ein Team nur ein weiteres Problem: Nämlich die Angst, Fehler zu machen, die wie in einer selbsterfüllenden Prophezeiung dazu führt, dass tatsächlich mehr Fehler gemacht werden. Einen konstruktiven Umgang mit Fehlern zu finden, ohne sie zu ignorieren, erfordert das Mitmachen aller Mitarbeitenden und eine bestimmte Art und Weise miteinander zu kommunizieren. In dem hier verlinkten Blogbeitrag gibt der Autor einen Einstieg in das Projekt „Fehlerkultur etablieren“.

Um das Feedback von Besucher*innen zu einer Veranstaltung einzuholen, können passend zur Veranstaltungsart interaktive Formate direkt vor Ort genutzt oder im Nachklang Fragen an die Besucher*innen verschickt werden. Eine Frage, die häufig an Besucher*innen gestellt wird, um die generelle Zufriedenheit zu ermitteln, lautet: „Würdet ihr die Veranstaltung weiterempfehlen?“ Um die Veranstaltung mit konkreten Vorschlägen und Wünschen der Besucher*innen zu verbessern, reicht diese eine Frage zwar nicht aus. Sie kann den Veranstalter*innen aber einen ersten Einblick über den generellen Erfolg der Veranstaltung geben.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Kommunikation mit Partner*innen: Kommunikation

Alle Partner*innen (z.B. Dienstleistende, Sponsor*innen, Mitarbeitende, Behörden etc.) werden über die Nachhaltigkeitsstandards der Veranstaltung informiert.

Maßnahmenkataloge können unterschiedlich lang sein und je nach Veranstaltung unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Was sie allerdings eint, ist ihre Konkretheit. Hier ist eine Reihe an Veranstaltungen aufgeführt, die ihren sehr konkreten Maßnahmenkatalog veröffentlicht haben und so klar über ihre Ziele und Maßnahmen informieren. 

Das DGTL in Amsterdam beschreibt hier (https://dgtl.nl/sustainability), dass sie das erste „circular festival“ der Welt werden wollen und welche Maßnahmen sie umsetzen, um dorthin zu kommen!   

Das Nachhaltigkeitskonzept des FUTUR 2 FESTIVAL ist hier verlinkt (http://2019.futur2festival.de/konzept). Das Festival über sich: „Das FUTUR 2 FESTIVAL ist ein Laborplatz zur Erprobung zukunftsfähiger Lösungen für Open-Air-Veranstaltungen […]. Ziel ist ein kreislauffähiges Festival, dessen Ressourcen, in erster Priorität vor Ort regenerativ gewonnen werden bzw. dessen Abfallströme recyclebar sind.“ 

Das Way out West Festival hat sich Nachhaltigkeitsziele gesetzt und berichtet an dieser Stelle darüber: https://www.wayoutwest.se/wow/sustainability/. 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Kommunikation mit Gästen: Kommunikation

Angebote vor Ort informieren zum Nachhaltigkeitskonzept und fördern nachhaltiges Handeln.

Anfang Dezember des letzten Jahres gab es im Rahmen des Projekts StadtNatur Berlin eine sehenswerte Podiumsdiskussion mit dem Thema „Mit Kultur in eine klimaneutrale Zukunft, die aus dem Humboldt-Saal der Urania gestreamt wurde. Es diskutierten: Esra Kücük (Allianz Kulturstiftung & Allianz Umweltstiftung), Yvonne Büdenhölzer (Berliner Theatertreffen), Katja Lucker (Musicboard Berlin), Christoph Hügelmeyer (die Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH), Jacob Bilabel (Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit). Es moderierte Mia Heresch (music is her passion). 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Kommunikation mit Gästen: Kommunikation

Es werden Maßnahmen ergriffen, um die sortenreine Mülltrennung durch Veranstaltungsgäste zu fördern.

Am besten wird Abfall im großen Stil vermieden, aber der Müll, der anfällt, muss gut getrennt sein, um recycelt zu werden.  

Auf vielen großen Veranstaltungen werden überall auf dem Gelände vorhandene und schnell erreichbare Recyclingstationen eingesetzt, an denen die vier Fraktionen getrennt werden: Papier, Duales System, Biomüll und Restmüll. Auf dem Tollwood wurden an diesen Stationen die „halboffenen Mülltonnen“ eingesetzt, sodass der Müll ohne Anfassen von Gästen entsorgt werden kann 

Eine klare Beschilderung unterstützt die Mülltrennung. Dafür können z.B. klassisch anfallende Dinge, die entsorgt werden müssen, auf dem Schild abgebildet sein, die sonst häufig in der falschen Tonne landen. Zudem kann die Öffnung einer Mülltonne, den Gegenständen angepasst sein. Dort, wo Flaschen hineinkommen, ist die Öffnung rund, die Öffnung für Verpackungen ist eckig.  

Umweltteams oder „Trash Heroes“ (wie z.B. vom OpenAir St.Gallen bereits 2003 initiiert) können Gruppen von ehrenamtlichen Helfer*innen genannt werden, die mit Informationen zum Thema Abfall andere Gäste aufklären bzw. selbst Abfall aufsammeln.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Kommunikation mit Gästen: Kommunikation

Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen werden an Gäste kommuniziert; Gäste werden zum Mitmachen aufgefordert.

In dem zweiseitigen Fact Sheet von Powerful Thinking, einem Think Tank, der die Versorgung von Festivals mit erneuerbaren Energien vorantreiben will, sind die folgenden Beispiele genannt, wie Veranstalter*innen das Thema Energieverbrauch an Gäste kommunizieren können: Solarbetriebene Open-Air-Kinos, fahrradbetriebene Bühnen und Smoothie-Stationen, Kunstinstallationen, die Energie zum Thema machen so wie das Electric Hotel des Atelier Fleiter. 

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Kommunikation mit Partner*innen: Kommunikation

Mitwirkende werden über praktische Nachhaltigkeitsaspekte der Veranstaltung informiert, um als Vorbild zu dienen und ihr Wissen an Gäste weiterzugeben.

Es ist sinnvoll, Veränderungen in Richtung einer nachhaltigen Veranstaltung zu bewirken. Dieses Engagement nach außen zu kommunizieren und authentisch an andere Veranstalter*innen und die Besucher*innen weiterzuerzählen, ist ebenfalls wichtig. Denn: Zu sehen, dass es Menschen gibt, die die Veranstaltungsbranche verändern, motiviert andere mitzumachen und macht Nachhaltigkeit lokal erfahrbar.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Kommunikation mit Gästen: Kommunikation

Interessen der Anwohner*innen werden an Gäste kommuniziert und es wird um die Einhaltung von Rücksichtsmaßnahmen gebeten (bspw. Beachtung von Wegen).

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Kommunikation mit Gästen: Kommunikation

Gäste werden über kulturelle und kulinarische Aktivitäten am Veranstaltungsort informiert, die aus nachhaltiger Sicht spannend sind.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

Kommunikation mit Partner*innen: Kommunikation

Kooperationspartner*innen der Veranstaltung werden dazu aufgefordert, während der Veranstaltung und darüber hinaus über eigene Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu informieren.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei:

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