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Kreislaufwirtschaft: Einsatz von Mehrweggeschirr und Spülinsel

Problematik Die Gastronomie auf Festivals verursacht viel Müll und dadurch hohe CO2-Emissionen: Getränke werden oft in To-Go-Bechern ausgegeben und selbst Teller aus nachhaltigen Rohstoffen sind nicht recyclebar, wenn sie zusammen…

2022 wurden erstmals die Mehrwegbecher von RECUP auf der altonale eingesetzt, um Einwegbecher einzusparen. Foto: Anne-Kathrin Bohn

Nachhaltige Gastronomie durch Auszeichnung von Ständen mit dem Siegel „Grüne Gabel“

Problematik Die Gastronomie ist zentraler Bestandteil von Festen wie dem Eppendorfer Landstraßenfest, jedoch geht diese oft mit einer hohen Umweltbelastung einher. Insbesondere Einweg-Verpackungen, tierische und importierte Produkte sowie Lebensmittelabfälle verursachen…

Zentral für die Auszeichnung ist auch das Angebot von veganen oder vegetarischen Alternativen. Foto: bergmanngruppe bjp gmbh – Nina Laible

Statt Einwegschalen können Gastronom*innen beispielsweise Einmachgläser nutzen. Foto: bergmanngruppe bjp gmbh – Nina Laible

Flaggen machen Gäste auf zertifizierte Stände und das Thema nachhaltige Gastronomie aufmerksam. Foto: bergmanngruppe bjp gmbh – Nina Laible

Ein Kriterium des Siegels ist die Auszeichnung von Inhaltsstoffen, damit sich auch Menschen mit Lebensmittelallergien oder religiösem Hintergrund zurechtfinden. Foto: bergmanngruppe bjp gmbh – Nina Laible

Mithilfe von Schautafeln und QR-Codes können sich die Gäste über das Siegel „Grüne Gabel“ informieren. Foto: bergmanngruppe bjp gmbh – Nina Laible

Einbindung der diversen Nachbarschaft: Ein Festival von den Menschen für die Menschen im Quartier

Problematik Als Nachbarschaftsfest gestartet, ist 48h Wilhelmsburg im Laufe der Zeit stark gewachsen, hat immer mehr Besucher*innen angezogen und bedurfte zunehmender Professionalisierung. Es sollte dennoch ein Fest der Nachbarschaft bleiben…

48h Wilhelmsburg möchte die Menschen des Quartiers zusammenbringen und auch über das Festival hinaus vernetzen. Foto: Juha Hansen

Die Anwohnenden können bei 48h Wilhelmsburg ihre Nachbarschaftsinitiativen vorstellen. Foto: Danilo Rößger

Das Bürgerhaus Wilhelmsburg bietet auch während des Festivals Möglichkeiten für Austausch, Information und Diskussion. Foto: Juha Hansen

Beschwerdemanagement: Hotline für Anwohnende, Sensibilisierung der Gäste und nachbarschaftsfreundliche Programmplanung

Problematik 48h Wilhelmsburg empfängt sowohl Menschen aus der Nachbarschaft als auch viele Gäste von außerhalb. Ein hohes Gästeaufkommen geht jedoch oft mit Belastungen durch Lärm, Müll etc. für die Anwohnenden…

Bei der Programmplanung achten die Organisator*innen darauf, dass die Bedürfnisse der Anwohnenden berücksichtigt werden. Foto: Alena Sternberg

Schaubilder sensibilisieren die Gäste für die Nachbarschaft. Bild: Sarah Gorf-Roloff/Studio Ranokel

Ein vielseitiges Beschwerdemanagement sorgt für ein friedliches Miteinander zwischen Anwohnenden und Festivalbesucher*innen. Foto: Alena Sternberg

Gemeinsames Kochen gegen Lebensmittelverschwendung: das altonale kulturfutter

Problematik Lebensmittelverschwendung ist ein ernstzunehmendes Problem: Laut einer Studie des Thünen-Instituts landen allein in Deutschland jährlich etwa 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, vor allem in Privathaushalten, aber auch in…

Ohne das große Engagement der vielen freiwilligen Helfer*innen wäre das kulturfutter nicht möglich; hier zu sehen bei der Ausgabe der gemeinsam zubereiteten Speisen. Foto: Thomas Panzau

Ziel von altonale kulturfutter ist es, Menschen zu vernetzen und in den Austausch über die Wertschätzung von Lebensmitteln zu bringen. Foto: Thomas Panzau

2022 hat das altonale kulturfutter mehrere hundert Menschen mit Essen versorgt und dabei über 1,4 Tonnen Lebensmittel gerettet. Foto: Thomas Panzau

Alternatives Bezahlsystem: Pay-What-You-Want-Ticket und freiwillige Beiträge

Problematik Menschen mit geringem Einkommen bleibt der Zugang zu Kulturveranstaltungen oft verwehrt, da der Eintritt in der Regel zu teuer für sie ist. Gleichzeitig müssen die Veranstaltenden jedoch gewisse Eintrittskosten…

Mit Westen – hergestellt aus entsorgten Materialien von Nutzmüll e. V. – machen die Kulturbotschafter*innen auf das alternative Bezahlsystem aufmerksam. Foto: Nutzmüll e.V./Dominique Bonsack

Kulturbotschafter*innen informieren die Gäste über das alternative Bezahlsystem der altonale und sammeln freiwillige Beiträge. Foto: Thomas Panzau

Nachhaltige Beschaffung und Materialeinsparungen beim MidSummerRun

Problematik Bei Veranstaltungen kommen viele Materialien zum Einsatz. Sportveranstaltungen wie der MidSummerRun benötigen beispielsweise Streckenbeschilderungen und -absperrungen, Verpackungen für die Speise- und Getränkeverpflegung der Teilnehmenden, verschiedene Informationsmaterialien und Werbegeschenke sowie…

Die Medaille des MidSummerRuns ist aus Holz hergestellt und mit umweltfreundlicher Wasserfarbe bemalt; das Datum wird nach Bedarf eingebrannt. Foto: Lauftreff Alstertal e.V.

Als Startnummer-Tüten dienten Papierbeutel, die als Biomülltüte ein zweites Leben finden können. Foto: Lauftreff Alstertal e.V.

Bereits vorhandene Schilder wurden mit Plakaten zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN überklebt und können jedes Jahr wiederverwendet werden. Foto: Lauftreff Alstertal e.V.

Inklusive Beteiligungsstruktur in der Festivalorganisation des KLAPPE AUF! Filmfestivals

Das Kurzfilmfestival KLAPPE AUF! zeichnet sich dadurch aus, dass Partizipation auch in den Arbeitstrukturen aktiv umgesetzt wird. In alle Phasen der Planung, Organisation und Durchführung des Festivals werden filminteressierte Menschen…

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - Das Team

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

©Kathrin Brunnhofer

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - Das Team auf der Bühne

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

altonale visionair: Das Nachhaltigkeitsleitbild der altonale

Problematik Wenn sich eine Veranstaltung nachhaltig(er) ausrichten möchte, stellt sie meistens zunächst eine*n Nachhaltigkeitsbeauftragte*n auf. Dies ist ein wichtiger erster Schritt, um einer nachhaltigen Veranstaltung den Weg zu ebnen. Wenn…

Die Ausstellung „Handle vvisionAIR“ stellt Hamburger Nachhaltigkeitsinitiativen vor, angelehnt an die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN. Foto: Markus Scholz

Nachhaltigkeit wird bei allen Schritten der altonale mitgedacht: So wurde beispielsweise ein Teil der Logistik aufs Rad umgestellt. Foto: Anne-Kathrin Bohn

Die Kommunikation des nachhaltigen Leitbilds nach außen, beispielsweise mit den Gästen, ist ein zentraler Bestandteil der altonale visionair. Foto: Anne-Kathrin Bohn

Awareness-Team für ein diskriminierungsfreies Festival

Problematik Auf Festivals wie 48h Wilhelmsburg kommen viele Menschen zusammen, um eine gute Zeit zu verbringen. Es kommt jedoch auch immer wieder zu grenzüberschreitendem Verhalten in Form von Gewalt oder…

Schaubilder informieren über das Konzept Awareness und mögliche Anlaufstellen. Bild: Sarah Gorf-Roloff/Studio Ranokel

Barrierefreie Programmgestaltung eines Kurzfilmfestival

Unter dem Motto „Kino für Alle“ bietet das KLAPPE AUF!-Filmfestival barrierefreies Kinoprogramm durch den Einsatz von Untertiteln, Live-Audiodeskriptionen und weitere Maßnahmen. Ziel ist es, eine größtmögliche Barrierefreiheit herzustellen und diese…

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - Kopfhörer

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - Sounddrops

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - Videobotschaft

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

Begegnungen schaffen und Berührungsängste abbauen durch Rahmenprogramm und Kommunikationsarbeit

Das KLAPPE AUF! Kurzfilmfest experimentiert mit alternativen, barrierefreien Präsentationsmöglichkeiten von Filmen und will dabei filminteressierte Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenbringen und Berührungsängste abbauen. Als inklusives Filmfestial bietet KLAPPE AUF!…

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - Augen zu

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - Veronica

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - KLAPPOMAT

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival - David

©KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

Energieautarkes Festival durch eigene Stromversorung

Das Futur 2 Festival ist komplett energieautark organisiert: Strom wird zum einen durch eine 22k Solaranlage mit entsprechenden Batteriespeichern erzeugt. Diese versorgt eine Bühne, das FOH, die Gastrostände und Bars…

Futur 2 - Solaranlage

©Futur 2 Festival

Futur 2 - Pedal Power

©Malte Metag

Umsetzung und Kommunikation eines Zero Waste-Konzepts

Entgegen des inzwischen weitverbreiteten Ansatzes vieler Festivals, die Mülltrennung durch Gäste und Mitarbeitende zu befördern, will das Futur 2 Festival das Abfall-Aufkommen von vorneherein begrenzen. Wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist…

Futur 2 Festival - Mehrweggeschirr

© Robin Hinsch