Beschaffung, Material & Abfallmanagement: Veranstaltungsmaterial & Dekoration

Material zur Lenkung der Besucher:innen und zur Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen ist ressourcenschonend hergestellt und nach Nachhaltigkeitsaspekten beschafft.

Um Abstände zwischen Veranstaltungsgästen sicherzustellen, braucht es Abstandsmarken und ggf. weiteres Material. Statt einmalig verwendbaren Materialien wie Absperrband aus Kunststoff, können auch Taue, Kordeln oder biologisch abbaubare Absperrbänder eingesetzt werden. Wenn Abstandsmarken dauerhaft auf dem Boden markiert werden sollen, können vegane Aufkleber beschafft werden, die in nachhaltigen Druckverfahren hergestellt werden. Große Abstandshalter, die als Abstandsmarkierung zwischen Menschen gestellt werden können, können z.B. aus FSC-zertifiziertem Karton hergestellt oder aus natürlichen Dekomaterialien wie z.B. Topfpflanzen bestehen.

Es gibt Seifen, die ressourcenschonend hergestellt werden, vegan und biologisch abbaubar sind und gleichzeitig die benötigte Reinigungsfunktion umfassend erfüllen. Um Wasser zu sparen, sollten in allen sanitären Einrichtungen wassersparende Hähne eingebaut sein. Desinfektionsmittel werden zur Handhygiene normalerweise nicht zusätzlich benötigt, aber selbst für Desinfektionsmittel gibt es umweltverträgliche Alternativen: Es gibt z.B. Desinfektionsmittel, das auf Basis pflanzlichen Ethanols hergestellt wird.

FFP2-Masken schützen zwar vor dem SARS-CoV-2 Virus, aber sie sind ein Problem für die Umwelt. Da die Masken für den optimalen Infektionsschutz nur bis zu maximal 8 Stunden getragen werden sollten, entsteht nach Berechnungen des Hamburger Umweltinstituts allein in Deutschland jährlich ein Bedarf von rund zwölf Milliarden Masken. Das entspricht etwa 1,1 Millionen Tonnen zusätzlichen Mülls oder sieben Prozent des anfallenden Hausmülls.

Um diesem Problem zu begegnen, haben Studierende der Leuphana-Universität Lüneburg Mehrwegmasken entwickelt, die biologisch abbaubar sind, und die trotzdem vor dem Coronavirus schützen. Der NDR berichtet hier über das Projekt.

Wer eine nachhaltigere Version der “herkömmlichen” FFP2-Masken sucht, kann diese bei memo bestellen. Die dort angebotenen Masken sind in Italien gefertigt und entsprechen dem vorgeschriebenen EU-Standard EN149:2001+A1:2009. Die Maske ist zwar ein Einmal-Produkt, muss aber nicht nach jedem kurzen Tragen ausgewechselt werden. In der Produktbeschreibung ist nachzulesen, unter welchen Umständen man die Maske ohne Bedenken wiederverwenden kann, und wann sie entsorgt werden sollte.

Diese Maßnahme trägt zur Erreichung folgender UN-Nachhaltigkeitsziele bei: